Praktika und Projektarbeiten im Club Lise

 

Konformationen der DNA

Mentorin: Caroline

Mentees: Thuy Anh

 

Thuy Anh: "Während meines Praktikums am Institut für Physik der HU Berlin, habe ich mich mit dem Split, also dem Auftrennen, von DNA-Strängen beschäftigt. Um den Split genauer erforschen zu können, muss dieser unter einem Atomic Force Mikroskop sichtbar gemacht werden. Dafür müssen die DNA-Stränge an Kohlenstoffketten gebunden werden – genau damit habe ich mich während meines Praktikums beschäftigt.

Diese Projektarbeit hat mich sehr bereichert, denn, ich muss gestehen, durch so eine Projektarbeit bin ich  persönlich ziemlich gewachsen. Also ich habe Verantwortung für mein Projekt übernommen, als quasi Teilarbeit ihrer Doktorarbeit. Dabei habe ich im Planen viel gelernt und geduldig zu sein. Ich bin, glaube ich, jetzt ein bisschen geduldiger geworden und ehrgeiziger."

Chaos im Untergrund

Mentorin: Alicja

Mentee: Caroline

Caroline: "Ich habe mich aufgrund der kritischen Wohnungssituation in Berlin mit der Analyse des Bodens beschäftigt. Zusammen mit Alicja habe ich von einer Brachfläche Bodenproben entnommen, die ich später mit Herrn Dr. Kubsch im Labor des Instituts für Chemie der HU Berlin analysiert habe. Mit der dafür vorgeschriebenen Gesetzgebung (BBodSchG) konnte ich dann aus den Ergebnissen konkrete Schlussfolgerungen ziehen. Vielen Dank für die freundliche Betreuung und für die Erfahrungen, die ich sammeln konnte!"


 

Tenside im Haushalt

Mentorin: Alicja

Mentees: Thu Ha und Dilara

Thu Ha und Dilara: "Tenside sind Substanzen, die sowohl einen hydrophilen Teil als auch einen hydrophoben Teil besitzen. Tenside sind in unserem Alltag überaus häufig anzutreffen. Wir fanden es deswegen interessant uns damit zu beschäftigen, wo wir im Haushalt mit Tensiden in Kontakt kommen und welche Umweltauswirkungen von ihnen ausgehen bzw. in der Vergangenheit ausgegangen sind. Zum Schluss haben wir noch einige Experimente durchgeführt, u.a. haben wir auch Cremes selbst hergestellt."


 

Photoschaltbare Moleküle

Mentorin: Anne

Mentee: Josephine

Josephine: "In den Osterferien besuchte ich zwei Wochen lang das Institut für Chemie der HU Berlin für ein Praktikum. Die zweite Woche verbrachte ich bei der Club-Lise-Mentorin Anne. Diese forscht in der Organik an Molekülen, die ihre Struktur und ihre Farbe verändern, wenn man sie mit Licht verschiedener Wellenlängen bestrahlt. Solche Moleküle werden auch photoschaltbare Moleküle genannt. In Annes Labor durfte ich versuchen, selbst einen Photoschalter herzustellen und auch probieren, ihn mit Laser und UV-Licht zu verändern."


 

Innovative Biozidalternative? - Anwendung des photodynamischen Effekts

Mentorin: Annegret

Mentee: Lisa

Lisa: "Ich habe während des letzten Jahres meine Forschung (siehe Projekte 2014) zum photodynamischen Effekt in der AG Photobiophysik an der HU Berlin im Zuge eines 1-jährigen Praktikums fortführen können. Dadurch konnte ich meine Forschungsarbeit vertiefen, d.h. viel mehr Proben ansetzten und damit eine viel sicherere Aussage treffen. Im Endeffekt konnte ich zeigen, dass ab einer bestimmten Konzentration an Photosensibilisator das Wachstum von Biofilmen deutlich reduziert werden kann. Bei Jugendforscht konnte ich mit dem Projekt sogar den 3. Platz belegen!"


 

Süd-Nord-Wassertransferprojekt in China

Mentorin: Heidi

Mentee: Leonie

Leonie: "Ein großes Problem in China ist die ungleiche Verteilung sauberen Wassers. Während der Süden über große Wasserreserven verfügt, herrscht im Norden Wasserknappheit. Um diesem Problem zu begegnen wurde in den 90ern das Süd-Nord-Wassertransferprojekt ins Leben gerufen, bei dem Wasser aus vom südlichen Jangtsekiang in Richtung Bejing transportiert wird. Neben den großen Vorteilen (Ausgleich der Wasserknappheit, Strom, Schifftransport) des Projekts, möchte ich auch einige nachteilige Auswirkungen, z.B. auf Umwelt und Gesellschaft, beleuchten."


 

Programmierter Mathetrainer

Mentorin: Alicja

Mentees: Laila & Katharina & Lilly

 

Viele Schüler_innen haben Probleme mit der Mathematik, weil sie irgendwann etwas nicht

verstanden haben und deswegen im Unterricht nicht mehr mitkommen. Mit unserem

Mathematik-Trainer wollen wir Schüler_innen da abholen, wo die Probleme entstanden sind und ihnen wieder den Spaß an der Mathematik zurückholen. Die erste Version des Mathetrainers erklärt lineare Funktionen sehr anschaulich mit Formeln und im Koordinatensystem.

Mathematik im Gehirn

Mentorin: Kerstin Ritter

Mentees: Eva & Eva

Alzheimer ist eine Krankheit, die immer stärker in den Fokus rückt. Um diese Krankheit zu therapieren, ist es wichtig, Regelmäßigkeiten des Krankheitsbildes, vor allem im Gehirn, herauszufinden und mit den Methoden der Mathematik und Informatik zu beschreiben.

Gibt es einen Algorithmus mit dem Zwangsstörungen nachgewiesen werden können? Dieser Frage sind wir nachgegangen und haben viele MRT -Bilder ausgewertet. So konnten wir einen Einblick in die automatisierte Diagnostik der Medizin gewinnen.

Techtasche

Mentees: Lea & Anna                    

Was vielen Taschen fehlt sind nicht nur hübsche, sondern vor allem auch nützliche Gadgets. Diesen Missstand wollten Club Lise Schülerinnen Anna und Lea mit etwas Hilfe von Mentorin Alicja mit ihrer „technifizierten“ Tasche beheben. Die kann laufen und schleppt somit die Einkäufe nach Hause...

Berliner Wasser = Qualität?

Mentorin: Manjana

Mentees: Alaa & Serap                 

Wie gut ist unser Berliner Wasser?

Um diese Frage zu klären, haben wir Proben aus dem Möwensee im Volkspark Rehberge (Wedding) und aus den Wasserhähnen bei uns zu Hause genommen und auf einige Parameter wie den Phosphat- oder Kupfergehalt beprobt. Wir sind dabei zu spannenden Ergebnissen gekommen!

Bionik am Sandfisch

Mentorin: Zemra

Mentees: Anlin & Leonie               

Der Sandfisch schwimmt wie ein Fisch im Wasser durch die Sahara-Wüste und seine Schuppen werden nie matt!

Wieso das so ist, haben wir anhand verschiedener Experimente herausgefunden. Interessant ist diese Forschung vor allem für die Herstellung innovativer Oberflächen. Durch Oberflächen, die so konzipiert sind wie die Haut des Sandfisches, kann deren Beständigkeit und somit auch deren Haltbarkeit deutlich erhöht werden.

CAPA-Verfahren

Mentorin: Sofia

Mentee: Dilek                     

Das CAPA-Verfahren findet seine Anwendung in der Qualiätssicherung von Vorgängen. Es kann z.B. dafür eingesetzt werden, dass in unserer Butterkekspackung immer nur Kekse mit genau 52 Zähnen landen. Bei Biotronik stellt das CAPA-Verfahren hingegen sicher, dass nur funktionstüchtige Herzschrittmacher implantiert werden.

Innovative Oberflächen

Mentorin: Annegret

Mentee: Lisa            

Mithilfe von Photosensibilatoren soll in Zukunft die Besiedlung von Oberflächen mit Biofilmen verhindert und dadurch vor einer frühzeitigen Zerstörung bewahrt werden. Da die Wirkungsweise von Photosensibilatoren zudem umweltverträglicher ist als die herkömmliche Behandlung mit Bioziden, leisten mit unserer Forschung gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz!