Club Lise Mentorinnen

Eva
Bioinformatik

Franziska
Biologie

(Gehirnforschung)

Annegret

Biophysik

(Photobiophysik)

Audrey
Biophysik

(Gehirnforschung)

Manjana
(Medizinische) Biotechnologie

Zemra
Biotechnologie

Anne
Chemie

(Organische Chemie)

Josephine
Chemie

Ngoc

Elektrotechnik

Fatma
Informatik

Mirijam
Informatik

Charlotte
Luft- und Raumfahrttechnik

Kerstin
Mathematik

Thuy Anh
Medizin

Anlin
MINT grün (TU)

Aline
Physik

Malin

Physik
(Optik und Photonik)

Maryline
Physik

Sofia
Physik

Alicja
Technischer Umweltschutz

Irina
Technischer Umweltschutz

Elizabeth
Wirtschaftsinformatik

Anita
Wirtschafts-

ingenieurwesen

(Softwaretechnik)

Dilan
Wirtschaftsingenieur-

wesen/Maschinenbau

Hallo, ich heiße Anlin. Ich wurde in Peking geboren, dort und in Shanghai lebte ich insgesamt 14 Jahre, bevor ich 2012 nach Berlin zog. In der Oberstufe entdeckte ich den Club Lise, und war von 2014 bis 2015 als Mentee dabei. Die Projektarbeit im Bereich Bionik und Evolutionstechnik sowie die abwechslungsreichen Besuche der Arbeitsplätze der Mentorinnen konnten mich von MINT überzeugen, und so entschied ich mich nach meinem Abitur 2016 für das 2-semestrige Orientierungsstudium “MINTgrün” an der TU Berlin.
Die Bemühungen des Club Lise liegen mir somit nah am Herzen, und ich freue mich seit Februar 2017 als studentische Hilfskraft dabei sein zu dürfen und dem Club etwas wiedergeben zu können. Dass Mädchen weiterhin ermutigt werden, ihren naturwissenschaftlich-mathematischen Interessen nachzugehen, möchte ich fortsetzen.
Ich stehe für all eure Fragen zum Beispiel bezüglich des Ersti-Seins oder der Studienentscheidung zur Verfügung. Ich hoffe, euch für einen MINT Studiengang begeistern zu können, so wie ich es wurde, und freue mich, euch bei dem nächsten Besuch zu sehen!

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Mein Name ist Mirijam Forliano. Ich bin in Berlin Wedding geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Mein Vater kam aus Benin, einem kleinen, unbekannten Land in Westafrika, meine Mutter ist Deutsche. Ich habe von 2000 bis 2006 Informatik an der TU Berlin studiert. Seit meiner Diplomarbeit bei DaimlerChrysler ist mein Schwerpunkt das "Anforderungsmanagement". Dabei geht es darum, vor dem Entwickeln eines Systems festzulegen, was es alles können soll, und das über den ganzen Entwicklungsprozess aktuell zu halten. Seitdem war ich bei RWE in Essen, bei Volkswagen in Wolfsburg und seit 2010 arbeite ich bei BIOTRONIK in Neukölln in der Entwicklung implantierbarer Defibrillatoren. Hier arbeite ich sehr gern, da wir etwas entwickeln, das Menschen Leben retten kann. Seit einiger Zeit bin ich Mentorin beim Club Lise, weil ich Euch zeigen möchte, dass Euch bei der Studienwahl alle Wege offen stehen und man mit einem naturwissenschaftlichen Studium die Chance hat, Teil der Entwicklung spannender neuer Produkte zu sein. Meinen Arbeitsplatz selbst kann ich Euch leider nicht zeigen, Ihr könnt aber bei uns eine interessante Führung durch den Produktionsbereich machen und Elektroden und Implantate begutachten.

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Ich bin Annegret Preuß, Berlinerin, Biophysikerin, Chorsängerin und Traum- und Seiltänzerin ;-)

Den Club Lise lernte ich 2006 kennen. Als Studentin der Biophysik war ich auf der Suche nach einem Nebenjob und erfreulicherweise suchte zur gleichen Zeit der neu gegründete Club Lise eine Studentische Hilfskraft. Und so fanden wir uns! Inzwischen bin ich, nach Diplom und Doktorarbeit, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Photobiophysik am Physikinstitut der HU Berlin und dem Club Lise noch immer gern als Mentorin verbunden.

Bei einem Besuch in meinem Labor erwartet Euch ein Einblick in die Arbeit in einem Reinraumlabor und in alternative photophysikalische Ansätze zur Bekämpfung von Krebszellen, Antibiotika-resistenten Bakterien und anderen Mikroorganismen. Ihr werdet erleben wie aus einer Mischung aus Medizin, Biologie und Physik spannende Forschung wird. Ich möchte gern junge Frauen zu naturwissenschaftlichen Studiengängen motivieren und Euch zeigen, dass der Wunsch nach einem kreativen Beruf und technische/ naturwissenschaftliche Interessen gut miteinander vereinbar sind.

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Mein Name ist Alicja Zackiewicz. Ich wurde in Polen geboren, lebe aber bereits seit meinem 2. Lebensjahr in Deutschland. 2007 bin ich nach Berlin gezogen, um den Studiengang „Technischer Umweltschutz“ zu studieren. Technischer Umweltschutz befasst sich mit allen Aspekten bezüglich des Umweltschutzes. So breit wie das Themenfeld ist, so unterschiedlich sind auch die Kurse die belegt werden können. Neben der Verfahrenstechnik gibt es die naturwissenschaftlichen Fachgebiete wie z.B. die Umweltchemie und die Bodenkunde, sowie Fachgebiete die beide Felder vereinen (Wasserreinhaltung, Abfallwirtschaft). Das Fachgebiet Sustainable Engineering (Nachhaltige Technik) befasst sich hingegen mit dem Umweltmanagement auf Landes-, Europa- und globaler Ebene. Ich persönlich bin in der Bodenkunde und Wasserreinhaltung zu Hause. Meine Masterarbeit werde ich bei den Berliner Wasserbetrieben an einer Pilotanlage zur Filtration mit pulverisierter Aktivkohle schreiben. Das Ganze hört sich zwar immer sehr kompliziert an, aber es darf nicht vergessen werden - auch Wissenschaftler kochen nur mit Wasser! Deswegen bin ich froh, dass es das Mentoringprogramm "Club Lise" gibt, wo wir Euch darüber informieren, was wirklich hinter den diversen Ingenieurstudiengängen steckt.

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Mein Name ist Malin Kück und ich komme aus Berlin. Während meiner Schulzeit habe ich am Club Lise teilgenommen, weil ich gerne Mathe und Physik mochte, aber keine wirkliche Vorstellung davon hatte, was man damit arbeiten könnte. Inzwischen studiere ich Physik an der HU, weil mich, auch nachdem ich im Club Lise so viele verschiedene Berufe kennen gelernt hatte, die Physik immer noch am meisten interessiert hat. Ich fange jetzt mit meiner Bachelorarbeit im Bereich der theoretischen Optik und Photonik an. Dort schreibe ich an einem Programm, mit dem man die Reflexion und Transmission des Lichtes in Systemen berechnen kann, die aus Schichten unterschiedlicher Materialien bestehen. Diese Berechnungen werden gebraucht, damit in den Experimenten direkt Bauteile mit den richtigen Eigenschaften verwendet werden können und nicht Teile aus ganz vielen unterschiedlichen Materialien und Schichtdicken hergestellt und getestet werden müssen.

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Mein Name ist Anne Fuhrmann. Ich bin in Berlin geboren und war einige Jahre während meiner Schulzeit beim Club Lise. Dieser hat mir geholfen, mich für ein naturwissenschaftliches Studium zu entscheiden, denn von 2008 bis 2013 habe ich im Diplomstudiengang Chemie an der Humboldt-Universität in Berlin-Adlershof studiert.  Seit 2014 bearbeite ich in einer der Forschungsgruppen der Organischen Chemie im Chemie-Institut in Adlershof meine Doktorarbeit. Wir synthetisieren Moleküle, die durch Licht ihre Struktur und physikalischen Eigenschaften so ändern, dass sie als optische Datenspeicher verwendet werden können. Zum Beispiel in selbsttönenden Sonnenbrillen befinden sich solche photoschaltbaren Moleküle.
Ich bin sehr gerne Mentorin beim Club Lise, weil ich euch einen Einblick in das Chemiestudium geben möchte. Ich finde es nämlich sehr wichtig, sich während der Schulzeit über verschiedene Studiengänge zu informieren, um die richtige Wahl zu treffen. Wenn ihr mich im Institut für Chemie besucht, möchte ich euch sehr gerne in das Labor führen, in dem ich als Doktorandin arbeite. Ihr seht so, wo und wie Chemiedoktoranden forschen. Wir werden ein kleines Experiment mit diesen lichtempfindlichen Molekülen machen. Außerdem möchte ich euch erzählen, was euch im Chemiestudium erwartet.

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Hallo, ich bin Josephine Röhner. Ich komme aus Berlin und studiere nun seit 2016 in Jena Chemie. Den Club Lise habe ich als Schülerin in der 11. Klasse kennengelernt und davon meine Oberstufenzeit über stark profitieren können. Das Mentoringprogramm hat mir sehr dabei geholfen, durch Projekte und ein Praktikum zu meinem Studienfach zu finden. Außerdem konnte ich hier Unterstützung zu meinem Jugend-Forscht-Projekt über Ingwer-Scharfstoffe bekommen. Zwar bin ich nicht mehr in Berlin, aber ich würde den Club Lise gern weiterhin als Mentorin unterstützen, um nun mein Wissen weitergeben zu können und anderen Mädchen einen Einblick in die Chemie zu ermöglichen. Ich kann euch Fragen zum Chemiestudium (oder auch gern zum Leben als Studienanfänger ;) ) beantworten und euch erzählen, was ihr alles in Berlin tun könnt, wenn ihr euch außerhalb der Schule mit Naturwissenschaften beschäftigen wollt (zum Beispiel in den Ferien oder bei Jugend Forscht).

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Mein Name ist Sofia Binias (geb. Selvanathan). Ich komme gebürtig aus Sri Lanka und lebe seit meinem 6. Lebensjahr in Berlin. Ich habe 1999 Physik an der Freien Universität Berlin studiert und meine Diplomarbeit im Institut für Nanotechnologie (FU Berlin) zum Thema “Manipulation von Azobenzol-Derivaten mit dem Tieftemperatur-Rastertunnelmikroskop” geschrieben. Nach dem Studium habe ich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universiät gearbeitet. Seit 2008 arbeite ich bei dem Medizintechnik-Unternehmen BIOTRONIK in der Operativen Qualitätssicherung aktiver Implantate (Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren). Als Qualitätsingenieurin bin ich für die Entwicklung und Umsetzung von Prüfmethoden, das Analysieren und Bewerten von Qualitätsproblemen und Qualitätsdaten, die Ermittlung von Fehlerschwerpunkten & Veranlassen von Verbesserungen (CAPA) sowie die qualitätsorientierte Entwicklung von neuen Produkten und Prozessen verantwortlich. Diese Tätigkeit macht mir sehr viel Spaß, da ich es voll auskosten kann analytisch, systematisch und strukturiert vorzugehen. Seit 2012 bin ich Mentorin bei Club Lise, weil ich dafür werben möchte, dass mehr Frauen sich MINT-Studiengänge aussuchen, wenn sie das entsprechende Talent schon während der Schulzeit entdecken. Auf diese Weise können Frauen ihre besonderen Wesenszüge (wie Aufmerksamkeit, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen, Weitblick, Planung, Empathie) mit einer MINT-Qualitfikation kombinieren und damit einen wertvollen Beitrag für Wissenschaft und Industrie leisten.

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Hallo, ich bin Anita und bin Berlinerin mit indischen Wurzeln. Ich habe von 1999-2007 Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Softwaretechnik an der TU Berlin studiert.

Mir war es in meinem Studium wichtig, eine breite Ausbildung zu bekommen, die es mir ermöglicht, interdisziplinär und  in unterschiedlichen  Bereichen arbeiten zu können. Daher habe ich bereits als Trainee im technischen Vertrieb in einem Energieunternehmen und auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin einem Start-Up-Projekt an der TU Berlin gearbeitet. Heute bin ich als Anwendungsentwicklerin bei der MYTOYS GROUP, einem E-Commerce-Unternehmen,  beschäftigt, bei dem ich u.a. an der Weiterentwicklung und Konfiguration eines Warenwirtschaftssystems arbeite  und Softwarelösungen für Geschäftsprozesse  und IT-Projekte entwickle.

Was mir hier besonders gefällt, ist, dass jedes Projekt anders ist und ich mit netten Kollegen als auch Fragestellungen aus technischen Abteilungen als auch aus Fachabteilungen wie dem Einkauf oder dem Marketing zu tun habe.

Ich möchte euch zeigen, dass euch mit einem technischen Studiengang viele Türen offenstehen  und es möglich ist, mit einer  technischen Ausbildung  sowohl in traditionellen Unternehmen, in der Forschung als auch in modernen Start-Ups zu arbeiten.

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Ich bin Gia Ngoc Phung. Ich bin in Berlin mit chinesischen Wurzeln geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach meinem Abitur habe ich an der Technischen Universität Berlin den Studiengang Elektrotechnik in 2012 absolviert. Während des Studiums habe ich mich auf die numerische Berechnung von Chips spezialisiert. Meine Diplomarbeit habe ich am Ferdinand-Braun-Institut (FBH) abgeschlossen. Nach meinem Studium habe ich als Entwicklungsingenieurin bei der Firma BIOTRONIK in Neukölln in der Forschung der Elektrodenentwicklung gearbeitet. Das Interessante an der Arbeit war, dass ich vielseitig an mehreren Entwicklungsprojekten von Implantaten (Herzschrittmacher und Defibrillatoren) arbeiten durfte. Seit November 2015 bearbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am FBH meine Doktorarbeit.

Seit 2014 bin ich Mentorin bei Club Lise. Es fiel mir selbst schwer, nach dem Abitur den Studiengang zu wählen. Daher möchte ich sehr gerne Schülerinnen bei der wichtigen Entscheidung ihres Studienganges helfen, nach dem ich selbst viele Erfahrungen während des Studiums und im Beruf gesammelt habe. Durch Club Lise können die Schülerinnen einen Einblick in mein Berufsleben gewinnen. Ich hoffe, dass dadurch mehr Frauen sich für einen technischen oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang interessieren. 

Ich heiße Irina und komme aus Kasachstan. Mit 6 Jahre bin ich nach Berlin gezogen und dort in Lichtenberg aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich erstmal Werkstoffwissenschaften an der TU Berlin studiert. Da ich ich relativ bald feststellen musste, dass ich mir unter dem Studium was ganz anderes vorgestellt habe, beschloss ich den Studiengang zu wechseln und studiere seitdem Technischen Umweltschutz - ebenfalls an der TU Berlin. Zur Zeit schreibe ich meine Masterarbeit im Fachgebiet für Standortkunde und Bodenschutz. Dort befasse ich mich mit dem Dampftransport und der Wärmeentwicklung im Boden. Dafür habe ich im Labor eine mit Boden befüllte und mit einer Menge Sensoren versehene Säule aufgebaut. Darüber hinaus modelliere ich bestimmte Vorgänge im Boden am Computer. Die Forschung die ich betreibe wird vor allem für die Auslegung erdverlegter Stromkabel benötigt, welche eine große Rolle im Ausbau des regenerativen Stromnetzes spielen sollen. Seit einigen Jahren arbeite ich als Studentische Hilfskraft im Analytischen Zentrum Berlin-Adlershof (AZBA). Dort bin ich vor allem im Labor tätig. Ihr könnt mich also 2x besuchen!
Die Studiengangswahl ist besonders schwierig, weil man meistens nicht weiß, was auf einen zukommt. Deswegen finde ich es super, dass es den Club Lise gibt, der Euch bei dieser Entscheidung unterstützt. Bis bald!!

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Aline: "In unseren Physiklaboren der Optischen Metrologie an der Humboldt-Universität zu Berlin verwenden wir Laser für Präzisionsmessungen. Laser sind ziemliche Multitalente: sie produzieren Licht einer bestimmten Farbe und können für Medizin, Industrie, Technologie und Forschung vielfältig eingesetzt werden. In unserem Physikexperiment verwenden wir Laser, die besonders klein und stabil sein müssen – genauso wie unsere gesamten Experimente: Ein komplette Aufbau wird von einem über 100 Meter hohen Turm fallen gelassen und soll danach noch funktionieren. Ein anderes von unseren Experimenten wird für kurze Zeit mit einer Rakete in den Weltraum geschossen. Wozu machen wir das Ganze? Wir wollen mithilfe der Laser und einigen Atomen feststellen, ob Einsteins berühmte Relativitätstheorie auch dann stimmt, wenn man ganz genau hinschaut."

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Mein Name ist Audrey Houillon. Meine Eltern kommen aus Frankreich und ich lebe seit meinem 3. Lebensjahr in Deutschland. Ich habe Biophysik an der Technischen Universität München studiert. Danach habe ich in Paris meine Doktorarbeit geschrieben im Bereich der Neurowissenschaften und Kognitionswissenschaften, kurzgesagt im 
Bereich der Hirnforschung. Seit 2011 arbeite ich in der Grundlagenforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der 
Technischen Universität Berlin und am Bernstein Center for Computational Neuroscience. Ich forsche in Zusammenarbeit mit Psychologen und Psychiatern der Charité Universitätsklinik. Wir versuchen zu verstehen wieso ältere Personen an Gedächtnisproblemen leiden und anders lernen und entscheiden als jüngere Personen. Wir 
führen mit Personen unterschiedlichen Alters Verhaltensexperimente bei gleichzeitiger Messung von Gehirnaktivitäten 
mit Hilfe von bildgebenden Verfahren durch, wie zB der funktionellen Magnetresonanztomographie. Wir versuchen dann anhand von biophysikalischen Modellen die Mechanismen im Gehirn zu beschreiben, die zu den Lern- und Gedächtnisproblemen bei den einzelnen Personen führen. Meine Arbeit liegt also interdisziplinär an der Grenze 
zwischen Biologie, Psychologie, Physik und Informatik!

Ich würde mich freuen wenn ich meine bisherige Erfahrungen mit euch teilen könnte. Es gibt in den Naturwissenschaften soviele unterschiedliche Disziplinen...Deswegen finde ich den Club Lise so interessant, weil wir euch dabei helfen können eine bessere Übersicht zu bekommen über die vielen Möglichkeiten. Wir wollen euch die Gelegenheit geben einen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche zu bekommen, von denen ihr vielleicht nicht mal vermutet hättet, dass es sie gibt. Meinen jetzigen Arbeitsbereich habe ich zum Beispiel erst gegen Ende des Studiums wahrgenommen!

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Mein Name ist Franziska Oschmann. Ich bin in Aachen geboren, in Dortmund aufgewachsen und habe dann mein Biologiestudium in Aachen, Trondheim in Norwegen und Berlin absolviert. Seit Oktober 2014 bin ich nun Doktorandin an der TU im Bereich Neuronale Informationsverarbeitung. Zum Club Lise bin ich erst vor kurzer Zeit gekommen und fange nun langsam mit der Arbeit als Mentorin an.

Da mich bereits in der Schule und später auch im Studium  die Schnittstelle zwischen Biologie und Mathematik besonders interessiert hat, habe ich auch genau in dem Bereich das Thema meiner Doktorarbeit gewählt. Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf zelluläre Prozesse im Gehirn zu verstehen und mit Hilfe von mathematischen Formeln zu beschreiben. Mit Hilfe solcher Formeln kann man dann beispielsweise Vorhersagen über weitere Experimente machen oder auch weitere Fragestellungen untersuchen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Euch bei mir im Institut mal begrüßen und mehr über meine Arbeit erzählen könnte. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schwierig die Wahl für ein Studienfach ist. Aus diesem Grund würde gerne meine Erfahrungen mit Schülerinnen teilen, die nun in der Situation sind in der ich auch mal war.

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Mein Name ist Maryline Ralaiarisoa. Ich komme aus Madagaskar, dort bin ich aufgewachsen und habe auch dort mit dem Studium angefangen. Ich habe mich für ein Physik-Studium entschieden, da ich es gern mochte und spannend finde wie mit Hilfe der Physik viele Fragestellungen der Natur beantwortet werden können. Außerdem ist die Physik die Grundlage vieler naturwissenschaftlicher und technologischer Bereiche und bietet daher ein breites Betätigungsfeld.

Sechs Jahre lang hatte ich in Madagaskar deutsche Sprachkurse beim Goethe-Institut besucht und hatte im Jahr 2010 die Möglichkeit, mein Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin fortzusetzen. Seit Oktober 2014 arbeite ich an meiner Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe Supramolekulare Systeme am Physikinstitut der HU Berlin. Wir untersuchen wie Moleküle und organische Materialien, die in optoelektronischen Bauteilen - wie beispielsweise Solarzellen - Einsatz finden, miteinander und mit anorganischen Materialien wechselwirken. Dadurch kann die Effizienz dieser Bauteile optimiert und gezielt neue Materialien entwickelt werden, um weniger Material- und Energie-Ressourcen aufzubrauchen. Unser Forschungsgebiet ist an der Schnittstelle zwischen Physik, Chemie und Eletrotechnik und ist daher sehr interdisziplinär.

Ich würde mich sehr freuen, euch mein Aufgabengebiet vorzustellen und mit euch meine Erfahrungen zu teilen.

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Ich bin Thuy Anh Nguyen und studiere Medizin an der Charité Berlin. Club Lise hat mir 2015 ermöglicht, 2 Monate lang an der Seite einer Doktorandin zum Thema Oberflächeninteraktionen von DNA Molekülen forschen und habe so einen guten Einblick in die Forschung schon nach dem Abitur erhalten. Ich interessiere mich für die medizinische Forschung und plane in meinen Semesterferien Forschungspraktika in unterschiedliche Forschungsinstituten im In- und Ausland an Forschungsprojekten mitwirken.

Als Mentorin kann ich euch gern bei der Entscheidung helfen, ob Medizin das Richtige für euch ist und euch mehr über das nicht ganz so transparente Bewerbungsverfahren zum Studienplatz erzählen.

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Ich heiße Charlotte Bewick und bin als Ingenieurin für Raumfahrttechnik bei OHB System in Bremen tätig. Bevor ich angefangen habe zu arbeiten, habe ich zunächst Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Berlin studiert. Danach habe ich einen Master in England (Cranfield University) gemacht und einen Doktor in Schottland (University of Strathclyde, Glasgow). Mein Fachgebiet und Lieblingsthema ist die Vermeidung von Weltraumschrott.
Bei OHB arbeite ich in der Vorentwicklung zukünftiger Satellitenmissionen. Meine Aufgabe ist es erste Ideen für neue Raumsonden und Satellitenkonstellationen zu entwickeln. Diese Aufgabe ist sehr abwechslungsreich und spannend und erfordert viel Kreativität und Teamwork auch über nationale Grenzen hinweg.
Bei einem Besuch vor Ort kann ich euch zeigen, wo solche neuen Ideen zuerst entwickelt und schließlich tatsächlich gebaut werden. Wir haben hier große Montagehallen und Reinräume in denen unter anderem grade die Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo zusammengebaut werden.

Neben der Raumfahrt liebe ich Katzen, Japan und das Singen (im Chor).

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Hallo, mein Name ist Dilan Karakus. Ich bin in Berlin als Tochter einer türkischen Familie geboren und aufgewachsen. Hier habe ich mein Abitur mit den Leistungskursen Physik und Englisch gemacht. Mein Physiklehrer war es auch, der mich auf den Club Lise aufmerksam gemacht hatte. Die Intention, Schülerinnen mit Interesse an MINT Fächern zu fördern, fand ich super und wollte natürlich mitmachen. Ich lernte unterschiedliche Werdegänge und die Arbeitsplätze der Mentorinnen kennen und konnte mich mit ihnen zu Studium und Beruf austauschen. Dass die Mentorinnen aus verschiedenen Kulturen stammten, machte das Ganze noch spannender.

Nach meinem Abitur begann ich direkt mein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Meine Bachelorarbeit habe ich bei der Deutschen Bahn zum Thema Agile Softwareentwicklung geschrieben. Hier bin ich auch weiterhin als Werkstudentin tätig. Zum Master wechsle ich nun an die TU Berlin.

Als Mentorin im Club Lise freue ich mich, die Schülerinnen bei ihrem Weg an die Hochschule oder Universität zu unterstützen und meine Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Ich finde es auch wichtig, dass die Mädchen ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen und sich z. B. von "männerdominierten" Berufen nicht abschrecken lassen, sondern zielstrebig ihre Interessen verfolgen.

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Mein Name ist Manjana Saleh. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Mecklenburg. Nach einer Ausbildung in einem ganz anderen Bereich bin ich zum Arbeiten nach Berlin gekommen und habe mich dann doch für ein Studium entschieden. Hier habe ich dann an der Technischen Universität Berlin medizinische Biotechnologie auf Diplom studiert.
Momentan promoviere ich in der Arbeitsgruppe für Chronobiologie im Institut für medizinische Immunologie an der Charite zum Thema „Zusammenhänge in der Signalverarbeitung von Innerer Uhr und Geruchswahrnehmung“. Mit meiner Mentoringtätigkeit möchte ich den Club Lise unterstützen, weil ich Entscheidungs- und Orientierungshilfen für die Zeit nach dem Abitur sehr wichtig finde. Die Auswahl ist so groß und vielfältig - je früher und umfassender man Einblick in verschiedene Studiengänge und Berufe bekommt, desto leichter fällt die Entscheidung.
Ich kann Mädchen, die über ein Naturwissenschaftliches Studium nachdenken, einen Einblick geben, wie Arbeit in der Grundlagenforschung aussehen kann. Bei einem Besuch in unserem Labor könnt ihr einen molekularbiologischen Arbeitsplatz besichtigen und eine wissenschaftliche Tiereinrichtung sehen.

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Mein Name ist Kerstin Ritter (geb. Hackmack). Ich bin in Bremen geboren, in Ratingen (bei Düsseldorf) aufgewachsen und habe anschließend in Münster und Berlin Mathematik auf Diplom mit dem Nebenfach Psychologie studiert. Mich hat auf der einen Seite die abstrakte Beschreibungsebene der Mathematik fasziniert und auf der anderen Seite das Menschenbezogene der Psychologie. Nach meinem Studium habe ich am Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience (BCCN) promoviert. In meiner Dissertation habe ich gezeigt, inwieweit Methoden der Mathematik und Informatik verwendet werden können, um neurologische und psychiatrische Erkrankungen anhand von Gehirnschnittbildern zu diagnostizieren. Als PostDoc arbeite ich nun in einem großen Verbundprojekt, das das Ziel hat, die Diagnostik von Demenzerkrankungen zu verbessern, indem Informationen unterschiedlichster klinischer Bereiche (Neuropsychologie, Gene, MRT, PET etc.) in ein computerbasiertes Modell integriert werden. Damit stehen wir an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft. Ich freue mich darauf, meine Begeisterung für Mathematik und Hirnforschung mit dem Club Lise zu teilen und die Vielfältigkeit der Berufsoptionen nach einem technischen Studiengang aufzuzeigen.

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Ich bin Eva Romanovsky und 22 Jahre alt. Ich wurde in Israel geboren und lebe hier seit dem ich 9 bin. 

Ich habe mehrmals bei Jugend forscht teilgenommen und habe im Bezirk den 3. Platz belegt zum Thema "umweltfreundliche Raketenhülsen". 

Seit 2014 studiere ich Bioinformatik an der FU und konnte da vieles über Berufsleben und Studium kennenlernen. Bin ebenso an der FSI Bioinformatik tätig.

Ich besuche regelmäßig Club Lise und freue mich sehr als Mentorin aktiv zu sein. Ich helfe gerne wo ich kann und versuche alle möglichen Fragen über das Studium zu beantworten

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Mein Name ist Elizabeth Romanovsky und komme aus Israel. Mit sieben Jahren bin ich nach Berlin gezogen, wo ich auch aufgewachsen bin. Ich habe mein Abitur an einem mathematischen profilierten Gymnasium gemacht.

In der Zeit als Schülerin habe ich vier mal bei Jugend forscht teilgenommen, besuchte 2 Jahre lang die mathematische Schülergesellschaft an der TU und lernte den Club Lise kennen. 

Im Club Lise habe ich die Möglichkeit genutzt Praktika zu machen und Arbeitsplätze zu besuchen. 

Club Lise hat mir die Vielfalt der Arbeitswelt im Bereich der Naturwissenschaft gezeigt, sodass ich für mich die Informatik entdeckt habe. 

Ich studiere begeistert seit 2015 Wirtschaftsinformatik an der TU Berlin.

Als Mentorin wäre ich bereit sämtliche Fragen über Abitur, Studienwahl und Studium zu beantworten und zu helfen wo ich kann.

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Mein Name ist Zemra Skenderi. Ich bin in Berlin geboren und habe hier die Schule besucht. Meine Eltern kommen ursprünglich aus Serbien. Ich habe Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin studiert und meine Diplomarbeit in dem Fachbereich Bionik & Evolutionstechnik und Bioanalytik geschrieben. Seit Oktober 2010 nehme ich am Mentoringprogramm vom Club Lise teil. Es freut mich, dass ich mit dabei bin, es macht mir sehr viel Spaß mit Euch zusammen zu arbeiten, vor allem wenn Ihr so interessiert seid, wie die Schülerinnen in den letzten Semestern. Das Mentoringprogramm ist eine sehr gute Möglichkeit für Euch sich einen Überblick über die verschiedenen Studiengänge zu verschaffen. Was ich persönlich als sehr wichtig empfinde, ist, dass ihr früh genug Kontakte herstellt, denn heutzutage ist ein großes Netzwerk sehr viel wert.

Seit Juni 2013 koordiniere ich das Mikrobiologische Kontrollabor an der Universitätsgewebebank der Charité. Die Aufgabe der Gewebebank besteht darin, z. B. Knochen von Patienten, bei denen eine Hüftoperation durchgeführt wurde zu entnehmen, es zu Verarbeiten und Lagern, um es an erkrankte Patienten zu verpflanzen.

Wenn ihr mich in der Charite besuchen kommt, könnt ihr ein Teil der Gewebebank besichtigen wo u.a. Knochentransplantate hergestellt werden, das mikrobiologische Labor wo sicher gestellt wird dass das Gewebe auch steril ist und ich würde gerne mit Euch Fragen über die Gewebespende diskutieren .

Ich freue mich sehr auf eueren Besuch und hoffentlich bis bald.

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Mein Name ist Fatma Imamoglu. Ich bin in München als Tochter türkischer Eltern geboren, aber in der Türkei aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Erst zum Studium bin ich wieder zurück nach München gekommen. Dort habe ich an der Technischen Universität dann Informatik studiert. Dieses habe ich mit einem einjährigem Aufenthalt in den USA kombiniert. So habe ich 2009 am California Institute of Technology (Caltech) in Los Angeles meine Diplomarbeit in Neurowissenschaften geschrieben. Weil ich von diesem Gebiet fasziniert war, habe ich mich direkt im Anschluss um einen Platz für meine Doktorarbeit am Bernstein Center for Computational Neuroscience beim Charité Universitätsklinikum in Berlin bemüht und ein Stipendium bekommen. Zur Zeit forsche ich über "Visuelle Wahrnehmung im menschlichen Gehirn" mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, der sogenannten funktionellen Magnetresonanztomographie. Seit Oktober 2010 nehme ich am Mentoringprogramm von Club Lise teil. Ich habe mich entschieden, im Mentoring mitzumachen, weil dieses Programm Euch Schülerinnen früh genug mit verschiedenen Fachrichtungen bekannt macht und in einer engen Runde die Möglichkeit gibt, spezifische Fragen über unsere Arbeit zu stellen. Es macht mir sehr viel Spass und Freude, die Neugier von Euch mitzuerleben und der einen oder anderen bei der Wahl einer Studienfachrichtung zu helfen. Hinzu kommt, dass Euch meine persönliche Lebensgeschichte vielleicht motiviert, als Schülerin mit Migrationshintergrund die Naturwissenschaften kennenzulernen.

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